Haferwurzel Sandwich Island / Weißwurz

Heißt in England wegen des feinen Aromas „Pflanzliche Auster“ und wird wie ihre verwandte Schwarzwurzel angebaut. Die Wurzeln, auch Weißwurzeln genannt, können ab September geerntet werden. Gebürstet und gedünstet sind sie eine Delikatesse!
Im Geschmack ähnelt sie wirklich der Schwarzwurzel, ihr fehlt nur der bittere Nachgeschmack, welche die Schwarzwurzel hat.

Pastinaken

Pastinaken sind ein altes süß-aromatisch schmeckendes Wurzelgemüse das wieder öfter anzutreffen ist.
Die Wurzeln werden gedünstet oder gekocht.
Ihr Geschmack erinnert ein wenig an Karotte.
Aus verschiedenen Kreisen konnten wir erfahren, dass die Pastinake ein Fastengemüse sei. Und wirklich: durch die lange Lagerung bis vor Ostern entwickelt sie sich im Geschmack sehr. Sie wirkt viel runder und weniger aggressiv.

Bodenkohlrabi

Gelbfleischiges Wurzelgemüse, welches zu der Gruppe der Steckrüben gehört.
Diese Wurzel ist eine angenehme Ergänzung zu winterlichen Mahlzeiten! Ihr Geschmack erinnert an Kohlrabi, nur die Schärfe fehlt fast komplett.
Wir kultivieren noch weitere Kohlrüben wie die Schwedenrübe und die Wilhelmsburger. Diese Unterscheiden sich zwar im Aussehen, werden im Geschmack aber sofort als eine Gruppe erkannt.

Erdmandeln

Ursprünglich aus den afrikanischen Tropen, gedeiht bei uns aber problemlos im Freien. In Spanien wird sie schon lange angebaut (z.B. für das Getränk Horchata). In Südtirol wurde sie vor über 500 Jahren als Kaffeeersatz angebaut.
Sauergras, viele 1-2 cm große, braune Knöllchen die hervorragend nach Mandeln schmecken. Auch gemahlen oder geröstet.
Sie ist in Sand eingeschlagen lange lagerbar.

Crosny Knollenziest

Auch Chinesische Artischocke, Japanische Kartoffel, Knollenkartoffel genannt und aus Nordchina stammend.
Sie haben eine perlmuttfarbene, dünne Haut, die nicht abgeschält werden muss. Die „Knollen“ sind in unregelmäßigen Abständen eingeschnürt, was an das Aussehen von Raupen erinnert. Sie schmecken wie eine Mischung aus Haferwurzel und Artischocke.
In China und Japan, wo sie schon seit Jahrhunderten angebaut wird und auf den Wochenmärkten zu finden ist, werden die Knollen roh gegessen, im Wok gedünstet, in Essig eingelegt oder man isst sie gezuckert mit einer Spezialsoße.
Man kann die Wurzeln aber auch in Butter oder wie in Italien in Öl braten. Die Knollen enthalten Stachyrose, eine Zuckerart (Tetrasaccharid), die sich aus zwei Molekülen Galaktose und je einem Molekül Fruktose und Glukose zusammensetzt.

Erdkastanie

Dabei handelt es sich um eine Wildpflanze aus Südeuropa.
Die mandelgroßen, essbaren Knollen, welche sowohl stärke- und eiweißreich und relativ fettarm sind, kann man kochen und rösten. Dabei schmecken sie angenehm süß und erinnern an Kastanie.
Das grüne Kraut wird in den südlichen Ländern sehr oft als Gewürz verwendet.

Zuckerwurzel

Dabei handelt es sich um ein mitteleuropäisches Wurzelgemüse, welches aus der Antike bekannt ist und wahrscheinlich von Karoffel verdrängt wurde.
Diese europäische Urkartoffel besteht aus langen, fingerdicken, gebüschelten Wurzeln, die den ganzen Winter hindurch zu ernten sind.
Der Geschmack variiert zwischen Petersilie und Pastinake,ist der Kerbelrübe ähnlich , aber viel süßer. Zum Rohverzehr, kurz gebraten oder als Püree geeignet.

Kerbelrübe

Sehr schmackhaftes, altes Wurzelgemüse von Form stumpfkegeliger sehr kurzer Karotten. Sie wurde im 16. Jh. auf Wiener Märkten gehandelt, heute kaum mehr kultiviert.
Große Knollen zur Saatgutgewinnung werden sofort wieder in die Erde gesteckt.
Würzig süßlicher Geschmack, gut für Suppen oder im Braten, kurze Garzeit.
Die Kerbelrübe gilt v.a. in Frankreich als Gourmet-Gemüse. Sie bereichert Gerichte mit ihrem kräftigen Aroma, das sich nach einigen Monaten Lagerzeit noch verbessert. Neben „Kerbelrübe“ sind auch weitere Namen gebräuchlich, wie z.B. Rüben-Kälberkropf, Knollenkerbel oder Erdkastanie (wobei auch weitere Pflanzen als Erdkastanie bezeichnet werden).

Yamswurzel oder Lichtwurzel

Diese Wurzel wirkt im rohen Zustand nicht gerade ansprechend, da sie einen weissen Schleim absondert. Kocht man sie, bekommt man ein reinweißes Fleisch, welches an Kartoffel und Esskastanien erinnert.
Dieser Knolle ist spricht man im asiatischen Raum verschiedene heilende Wirkungen zu. Sie soll dem Verwender der Knolle Licht aus Innen vermitteln.

Alexanders

Dieses Gemüse wurde schon in Römerzeiten angebaut, da es befreiend für Geist und Seele wirken soll. Wir glauben durch den sehr intensiven harzigen Geschmack der sich im Mund verbreitet.
Eine Wildpflanze der europäischen Küstenregionen. Von der Antike bis zum Mittelalter wurde „Alexanders“ vor allem wegen der schmackhaften Wurzeln kultiviert. Aber auch junge Sprossen und Blätter wurden als Gemüse verwendet.

Knollige Platterbse

Diese Pflanze ist wild in Europa verbreitet. Zunehmend verschwindet sie mit der Abnahme der Ackerbauflächen, denn früher war sie besonders am Rande der Äcker anzutreffen. Sie wurde zum Teil auch kultiviert.
Im Mittelalter war sie für viele die Garantie den Winter zu überstehen, da diese Knolle sehr zucker-, stärke- und eiweishaltig ist.
Die Knöllchen können gekocht , geröstet oder auch roh verwendet werden.