Römischer Ampfer

Schon die alten Römer schätzten den sauren und erfrischenden Schildampfer, insbesondere nach einem üppiges Festmahl.
In England genoss der Schildampfer in früheren Zeiten große Wertschätzung als Blattgemüse.
Seinen Namen verdankt er den schildförmigen Blättern. Die schönen Blätter verleihen Salaten und Fischgerichten einen frischen, leicht säuerlichen Geschmack.
Sie können genauso verwendet werden wie Sauerampfer z. B. für Joghurtsaucen, Kräuterdips, Remoulade usw.
In der Küche wird der Schildampfer oft dem Sauerampfer vorgezogen, da er weniger sauer ist.
Nach einem üppigen Mahl wirkt ein Schnapsgläschen frischer Schildampfersaft klärend und erfrischend auf den Magen. Bei übermäßigem Gebrauch kann die Oxalsäure gesundheitsschädigend wirken, daher sollte der Genuss nicht übertrieben werden!

Blutsauerampfer

Rote, ‘blutgefüllte’ Blattadern machen diese Art zu einer ausgesprochen Zierpflanze im Kräutergarten, wenn auch die Blätter nicht so sauer und etwas zäher sind wie bei den meisten anderen.